Studium - Klinik
1. klinisches Semester (5. Semester)
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Allgemeine Pathologie
Update 2009
Vorlesung: Prof. Kirkpatrick hält diese Vorlesung persönlich und macht sie durchaus spannend und unterhaltsam. Selbst wer Histologie in der Vorklinik eher öde fand und wem sich der Unterschied zwischen Plattenepithel und quergestreiftem Muskel nie so wirklich erschlossen hat, sollte sich an ein paar Vormittagen hierher wagen. Außerdem könnte es durchaus sein, daß die ein oder andere Eselsbrücke für die Ja/Nein-Klausur bei dieser Gelegenheit erwähnt wird.
Kurs: Der Kurs ist im Gegensatz zur Vorlesung Pflicht. Leider merkt man ihm das auch an, soll heißen, es wird selten wirklich spannend. Der beste Ratschlag in diesem Fall ist, sich möglichst einprägsame makroskopische Anhaltspunkte und Merksprüche auszudenken, um sich die Präparate einzuprägen. Ihr werdet, ähnlich wie in Histologie, dazu aufgefordert werden, Skizzen anzufertigen. Nutzt das als Gelegenheit, das Eichhörnchen mit zwei Schwänzen und den Fleischerhaken und Regenwurm für das später folgende Lernen zur Präparateprüfung festzuhalten. Bestanden wird mit 5 von 6 richtig erkannten Präparaten. Auf den ersten Durchgang folgt in der Regel bei Nichtbestehen gleich ein zweiter.
Aber keine Sorge, mit Downloads und Skizzen ist diese Hürde - wie auch die Präparateprüfung in Spezieller Pathologie - durchaus zu nehmen.
Klausur: Die Klausur besteht aus Ja/Nein-Fragen. Da die Ratewahrscheinlichkeit deshalb schon bei 50% liegt, wurde die Bestehensgrenze auf 70% angehoben. Das Hitchhiker Skript ist beim Lernen Euer Freund, aber ein gutes Pathologie Buch ist keine vergeudete Anschaffung (Empfehlung von Prof. Kirkpatrick ist Pathologic Basis of Disease von Robbins and Cotran, ein Wälzer in englischer Sprache der allerdings als Paperback über Ebay oft günstig zu haben ist).
Greift auf die vorhandenen Altklausuren zurück, prägt Euch die besten Merksprüche aus Skript und Vorlesung ein, und die Klausur ist gut zu schaffen.
Alter Beitrag
Vorlesung:
Die unterschiedlichen Themen wurden bei uns jeweils von verschiedenen Dozenten gehalten. Leider war die Vorlesung jedoch überwiegend schlecht bis sehr schlecht. Sicherlich liegt das Problem auch darin, dass einem im 6. Semester noch viele Grundlagen aus anderen Fächern fehlen. Der Kurs würde sinnvollerweise später durchgeführt werden.
Kurs:
Auch der Kurs war bei uns sehr mittelmäßig, v.a. die Präparatekästen waren unmöglich, meist fehlte die Hälfte der Präparate. Aber das Institut war dabei, neue Präparate zu schneiden. Davon dürftet ihr wohl profitieren. Die mündliche Prüfung läuft wie in allgemeiner Pathologie, man muss 5 von 6 Präparaten erkennen, allerdings bringt hier makroskopisches Lernen so gut wie gar nichts. Die Prüfungspräparate sehen z.T. ganz anders aus. Das eigentliche Problem war die schriftliche Prüfung. Die Fragen sind zum großen Teil unmöglich, sie hatten wenig mit Kurs und Vorlesung zu tun, setzten Wissen aus Fächern voraus, die man noch gar nicht hatte und gingen in absolute Details, die aber z.T. gar nichts mit Patho direkt zu tun haben. Man sollte das Kursskript sehr genau kennen, versuchen den Stoff aus der Vorlesung zu wiederholen, wie auch immer, denn die Vorlesungsdozenten haben zumindest bei uns die Fragen gestellt, und Altfragen angucken. Vielleicht kann ich zu Eurer Beruhigung sagen, dass Prof. Biesterfeld jetzt der Lehrbeauftragte ist und versucht, einiges zu ändern, d.h. hoffentlich zu verbessern für Euch.
Augenspiegelkurs
Vorlesung: Die Vorlesung zum Augenspiegelkurs ist in der Regel solide, steht und fällt aber natürlich mit den einzelnen Dozenten. Trotzdem solltet Ihr die Vorlesung zumindest gelegentlich besuchen, denn zum einen werden hier alle (wirklich alle) Themen der Klausur besprochen, zum anderen kann man sich mit ein wenig Aufmerksamkeit und Mitschriften das Neu-Lernen im 3. klinischen Semester sparen.
Kurs: Der Kurs ist Pflicht, ebenso wie die abschließende praktische (OSCE) Prüfung, die zwar keinen Einfluß auf die Endnote hat, aber ohne die man seinen Schein nicht bekommt. Der Kurs beginnt meist erst kurz vor der zweiten Semesterhälfte und gliedert sich in etwa 8 Termine (inklusive Prüfung). Ein Plan mit Themen ist in der Regel zu Beginn des Kurses bei den Aushängen der Augenklinik neben dem Hörsaal 102 zu finden.
Die Lernhilfen im Downloadbereich sind von einem studentischen Tutor geschrieben worden und reißen eine Großteil der Themen kurz an. In Verbindung mit dem Kurs und einem Besuch in der Bibliothek sollten eigentlich kaum Fragen offen bleiben. Freies Üben ist nach Vereinbarung im Konferenzraum 101 (Schlüssel an der Pforte/Info 102) auch möglich.
Für die praktische Prüfung braucht Ihr meistens ungefähr 15 Minuten. Ihr werdet an 4 verschiedenen Stationen zu Augenspiegeln, Ektropionieren, Swinging Flashlight Test und Perimetrie getestet. Das bedeutet, Ihr müßt die Untersuchungen entweder an HiWis oder an Euch gegenseitig vorführen. Es werden Punkte verteilt für Vollständigkeit der Untersuchung, gleichzeitiges Erklären (wie Ihr das bei einem Patienten eben auch machen solltet) und der ein oder anderen Frage zur Theorie (was würden Sie jetzt bei dieser oder jener Erkrankung für einen Befund erwarten).
Klausur: Die Klausur orientiert sich zu 100% am Vorlesungsstoff, der wirklich überschaubar ist. Es sind MC Fragen, die sich sogar zum Großteil mit den Inhalten aus dem Kurs beantworten lassen. Mit ein wenig fundiertem Anatomiewissen und einem kurzen Blick in ein Skript oder (Kurz)Lehrbuch ist diese Klausur sehr gut machbar.
HNO Untersuchungskurs
zur Zeit keine Beschreibung vorhanden
Humangenetik
zur Zeit keine Beschreibung vorhanden
Klinische Chemie
Vorlesung: Die Vorlesung klinische Chemie ist so ein bißchen wie eine eierlegende Wollmilchsau, oder zumindest scheint das der Anspruch zu sein. Hier werden nämlich jede Menge Inhalte aus der Vorklinik noch einmal wiederholt und in genau den klinischen Zusammenhang gebracht, der eigentlich laut neuer Approbationsordnung schon in den vorangegangenen zwei Jahren hätte bestehen sollen.
Wie dem auch sei, wer fit in Physiologie und Biochemie ist, dem wird die Vorlesung kaum neue Erkenntnisse bringen. Wie viele andere Veranstaltungen steigt und fällt der Wert mit den Dozenten, und im Skript stehen im Grunde genommen alle relevanten Inhalte.
Falls Ihr nicht vorhabt, die Vorlesung regelmäßig zu besuchen, laßt Euch von Euren pflichtbewußteren Kommilitonen rechtzeitig bescheid geben, wann die Wiederholungsstunden zu den einzelnen Themenbereichen stattfinden. Hier könnt Ihr dann in komprimierter Form den prüfungsrelevanten Stoff mitschreiben.
Kurs: Das Praktikum zur klinischen Chemie mutet auch wie ein Relikt aus der Vorklinik an. Im Laborkittel und mit Schutzbrille darf hier wieder geköchelt, geschüttelt und gerührt werden, was das Zeug hält.
Bereitet Euch auf die Testate zu Beginn des Praktikums vor - wer völlig ohne Ahnung auftaucht, wird mitunter schonmal wieder nach Hause geschickt. Das Praktikumsskript enthält aber alle notwendigen Antworten (die Vorlesung reicht prinzipiell auch, aber für die Klausur solltet Ihr das Praktikumsskript trotzdem mal gelesen haben).
Die Zeitfenster sind - leider - realistisch, und je nach Praktikumsthema sogar etwas knapp bemessen. Daher solltet Ihr nicht damit rechnen, früher gehen zu können.
Klausur: Die Abschlußklausur klinische Chemie ist neben Humangenetik und allgemeiner Pathologie eines der Schreckgespenster des 1. klinischen Semesters. Das ist, zumindest in diesem Fall, nicht vollkommen gerechtfertigt, denn wer Vorlesungsfolien sowie wenigstens den Hauptteil des Praktikumsskriptes gelesen hat, sollte eigentlich keine größeren Probleme haben, sie zu bestehen.
Altfragen zu lösen ist sicherlich empfehlenswert, aber bedauerlicherweise sind ein Großteil der Klausurfragen in der Regel neu oder stark verändert. Trotzdem sind die Bestehensquoten der klinischen Chemie in der Regel recht gut.
Neurologie Untersuchungskurs
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Perkussionskurs
zur Zeit keine Beschreibung vorhanden
Q1 - Biometrie
Vorlesung: Die Q1-Vorlesung ist sicherlich nicht die beliebteste Veranstaltung im 1. klinischen Semester, aber wer nicht an anderer Stelle schon Statistik gelernt hat, wird kaum umhin kommen, sich zumindest die wichtigsten Termine zu Gemüte zu führen. Dabei solltet Ihr beachten, daß in der Klausur das Skript benutzt werden darf, also könnt Ihr ruhig alles, was in der Vorlesung zu den einzelnen Formeln und Kurven erzählt wird, dort festhalten.
Markiert Euer Skript gut, dann sind Kurs und Klausur außer mit ein wenig Zeitaufwand gut zu bestehen.
Kurs: Der Kurs ist - Ihr werdet es erraten haben - Pflicht. Dabei reichen die Aufgabenstellungen vom Anspruchsvollen bis zum Lächerlichen (und manchmal auch bis zur scheinbar zehnten Wiederholung). Mit einem gut markierten Skript findet Ihr allerdings die notwendigen Arbeitsschritte schnell und zuverlässig, was auch die beste Vorbereitung für die Klausur darstellt.
Es werden "Noten" von A bis C verteilt. Mehr als ein C bedeutet, daß man den Kurs wiederholen muß. Achtet also bei der Bearbeitung der Aufgaben im Kurs auf die notwendige Sorgfalt. Ansonsten haben diese "Noten" keine Auswirkungen.
Klausur: Diese Klausur besteht aus Aufgaben ähnlich denen im Kurs, nur hat man zur Bearbeitung keinen Computer sondern nur den eigenen Taschenrechner zur Verfügung. Meistens seid Ihr allerdings nur auf ein gut markiertes und kommentiertes Skript angewiesen. Der einschränkende Faktor ist in dieser Klausur die Zeit. Je besser und schneller Ihr Euch in Eurem Skript zurecht findet, desto entspannter ist das Lösen. Daher solltet Ihr den Kurs durchaus als Vorbereitung für die Klausur sehen, und schon dort Euer Skript "optimieren".
Seid Ihr bei einer Aufgabe in der Klausur gezwungen, mehr als einfache Berechnungen (Addition, Division, evtl. mal ein Logarithmus) durchzuführen, dann macht Ihr irgendetwas falsch, und solltet die Aufgabe noch einmal genau durchlesen. Es handelt sich um eine Statistikklausur für Mediziner, und nicht um eine Diplomsprüfung in angewandter Mathematik.
Q2 - Geschicht, Theorie und Ethik der Medizin
Vorlesung: Die Veranstaltung findet in Seminarform statt. Ihr solltet Euch also rechtzeitig auf der Institutshomepage oder per Aushang im Keller des Pulverturms informieren, wann, wo und mit welchem Dozenten Euer Kurs stattfindet.
Q2 gliedert sich in mehrere, in sich geschlossene Themenschwerpunkte, zu denen auf der Institutshomepage zudem Informationen, kurze Videos, Fallbeispiele und Dokumentationen hinterlegt sind. Von Euch wird erwartet, sich auf das jeweilige Thema vorzubereiten um dann eine inhaltvolle Diskussion zu führen. Leider funktioniert das in den seltensten Fällen wirklich so reibungslos.
An der Veranstaltung sind auch externe Ärzte beteiligt, die zum Teil in den Videos mitwirken oder an einzelnen Kurstagen ebenfalls anwesend sind. Darüberhinaus werden einige Dozenten nicht müde, ein bestimmtes Buch zu empfehlen, das zum Bestehen der Prüfung allerdings garnicht notwendig ist.
Klausur: Es findet eine mündliche Prüfung statt. Zu den Inhalten und den einzelnen Prüfern informiert Ihr Euch am Besten bei Euren Kommilitonen in höheren Semestern oder im Forum.
