Studium - Klinik
4. klinisches Semester (8. Semester)
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Herz-Thorax-Gefäßchirurgie
Reine Vorlesung, die erst im 9. Semester relevant wird. Trotzdem lohnt es sich teilweise hinzugehen...
Stand: SS 2011
Psychiatrie und Psychotherapie
Klapse pur ;-) - Und das soll überhaupt nicht negativ gemeint sein! In der Vorlesung und im Praktikum bekommt man vele Facetten der Psychiatrie zu Gesicht - und da man schließlich fast nur stationäre Patienten sieht alles äußerst ausgeprägt! Wirklich teilweise sehr spannend!!!
VORLESUNG: 2 mal pro Woche (Dienstags "lang" / Freitags "kurz")
Diese hält Prof. Lieb und seine Oberärzte persönlich. Strickt nach dem vorgegebenen Plan werden die Themen abgearbeitet. Man kann sich also individuell entscheiden, ob man zu einem angegebenen Thema gehen möchte oder nicht. Empfehlenswert ist der Besuch der Vorlesung allemal ,denn die Klausurfragen beziehen sich fast zu 100% genau auf den in der Vorlesung vermittelten Stoff!!! Nicht zuletzt machen auch freiwillige Patienten, welche vorgestellt werden und auch selbst viel zu Wort kommen die lebhaften Vorlesungen aus!
PRAKTIKUM:
Hier wird in Kleingruppen Patientenvisite gemacht, die Fälle besprochen ud Krankheitbilder eingeordnet. Zum Schluss muss jeder Student über einen ausgewählten Patienten einen "Psychopathologischen Befund" verfassen und abgeben - nur dann ist das Praktikum "bestanden".
Für die Klausur st das Praktikum zwar eher weniger relevant, interessant und praxisbezogen ist es aber schon! So kann man hier unterschiedlichste psychische Krankheitsbilder in allen möglichen Ausprägungen live sehen und vergleichen.
KLAUSUR:
E-Klausur am Ende des Semesters - 30 Fragen / 45 Minuten. Inhalt ist wirklich zu 100% Stoff der auch in der Vorlesung vermittelt wurde und auf den Vorlesungsfolien auftaucht. Da es aber viele Text-Fragen mit oft Mehrfach-Multiple-Choice-Antwort sind, sollte man etwas auf die Zeiteinteilung achten!!!
Stand: SS 2011
Q6 Klinische Umweltmedizin
Böse Zungen behaupten es könnte sich um ein "unnötiges" Fach handeln, welches seiner Zusatzbezeichnung "Q" alle Ehre macht.
In der Realität hat man 5 gemeinsame Vorlesungstermine im Patho-Hörsaal (CAVE: Klausurrelevant!!!) und einen Seminartermin in kleineren Gruppen, welcher jeweils von ganz unterschiedlichen Fächern abgehalten wird aber teilweise sogar sehr interessant wird! (nicht Klausurrelevant)
Der jeweilige Inhalt der Vorlesung wird an den unterschiedlichen Terminen auf unterschiedliche "Fachgebiete" der Umweltmedizin gerichtet. dazu gehören:
-Hygiene
-Lunge
-Haut
-Arbeitsmedizin
-Psychosomatik
KLAUSUR:
Besteht aus ca. 18 Fragen und wird noch alt hergebracht in Papierform geschrieben - Altklausurfragen sollen Vorgängersemestern schonmal hilfreich gewesen sein... ;-)
Stand: SS 2011
Topografische Anatomie
Eigentlich eine sehr gut gemeinte, freiwillige Zusatzveranstaltung (freitags, 1-stündig) um verlorengegangene Anatomiekenntnisse, welche v.a. klinisch relevant sind aufzufrischen. Leider fallen sehr viele Termine einfach aus und es ist ärgerlich, wenn man sich dafür extra früher aus dem Bett gequält hat...
Wenn sie stattfindet aber meist sehr lehrreich und praxisbezogen!
Dermatologie
Nach der Hauptvorlesung im letzten Semester folgen hier nun Seminar und Praktikum:
SEMINAR: Immer nur Freitags 12:15 bis 13:00 (Montags kein Seminar, NUR Praktikum!)
Hier wird in Vorlesungform nochmal im Schnelldurchlauf die wichtigsten Themen der Vorlesung des letzten Semesters wiederholt. Es besteht Anwesenheitspflicht (also man sollte bei der Zufallskontrolle ein lautes "hier" irgendwo im Hörsall rufen hören...!!!) und die Themen sind WIE DIE HAUPTVORLESUNG IM LETZTEN SEMESTER klausurrelevant!!!
PRAKTIKUM: Montag und/oder Freitag, je nach Einteilung...
Man hat 5 Termine auf Station und 5 spezielle Themen (wie Nahtkurs, Allergietestung, Galenik etc.) Die Stationsbesuche sollen dazu dienen den gelernten Vorlesungs- und Seminarstoff zu vertiefen. Jedoch sieht man leider viel zu wenige Basics, da nur die schweren Fälle stationär bleiben... An den speziellen Praktikumsthemen bespricht man in seminarform Spezialthemen und probiert aber auch einiges praktisch aus: Allergietest gegenseitig, nähen an Schweinenfüßen, gegenseitiges beschmieren mit verschiedenen Salben- und Cremegrundlagen etc.!
Insgesamt kann man sagen, dass man vieles Interessantes lernt und sieht, die Basics aber seeeeehr unter Kolibris wie "bullösen Autoimmundermatosen" oder ähnlichem leiden!!! Am Ende der Veranstaltungen denkt man teilweise das "bullöse Pemphigoid" sei eine Volkserkrankung und von Hautpilz, Warzen und Co hat man kaum etwas gehört... Vielleicht ändert sich ja daran etwas!?
KLAUSUR:
E-Klausur mit ca. 40 Fragen. Teilweise mit Bildern, welche man erkennen muss. Wichtig ist wirklich, dass Hauptvorlesung (7. Semester) UND Seminar (8. Semester) klausurrelevant sind. Altklausuren schaden bestimmt auch nicht, um zu sehen auf was Wert gelegt wird. Altfragen kommen aber eher wenige dran...
Stand: SS 2011
Wahlpflichtfach
Dazu muss man sich am Ende des 7. Semesters per Jogustine im ganz normalen Rückmeldezeitraum anmelden. Man kann unter diversesten Fächern wählen und seine individuellen Präferenzen setzen. Meist kommt man in eine der 3 Erstwünsche unter...
Beachtet bitte, dass der Aufwand für einige Fächer teilweise seeehr variiert! In manchen Bereichen gibt es nur eine "mündliche Prüfung" in anderen muss man wöchentlich ein benotetes Referat halten oder sogar eine Klausur schreiben!
Alles in allem aber eine sehr gute Möglichkeit den eigenen Interessen einen Platz im Studium bieten zu können.
Stand: SS 2011
Kinderchirurgie
Zwar auch eine Vorlesung die erst im nächsten Semester stoffmäßig relevant wird, aber v.a. wegen der sehr unterhaltsamen Art der Dozenten (v.a. Prof Schier) einfach nur empfehlenswert.
Auch auf IMPP-Fragen wird man vorbereitet und wirklich nur das Wichtige wird vermittelt!!!
Stand: SS 2011
Neurochirurgie
Reine Vorlesung - auch erst im nächsten Semester relevant. Ob man hingeht, muss jeder selbst wissen...
Unfallchirurgie
Reine freiwillige Vorlesung, deren Qualität sehr vom Dozenten des jeweiligen Tages abhängt. Manchmal sehr interessant, teilweise auch "vorbeten" von Frakturklassifikationen, welche man sich in der Hälfte der Zeit selbst hätte durchlesen können...
Stand: SS 2011
Innere Medizin
Der "Endspurt", was die Innere Medizin in Mainz angeht.
In diesem Semester gehts nochmal richtig rund. Das Praktikum Nummer 3 und der letzte Vorlesungsteil stehen während des Semesters an, die Klausur am Ende und danach nochmal das Blockpraktikum, welches aber nach der neuen Studienordnung wohl abgeschaft wird...
VORLESUNG:
Wie gehabt... ohne konkreten, vorher bekannten Plan werden Themen im Hörsaal vermittelt. So hört man vieles doppelt und manches garnicht :-( Hoffentlich ändert sich dies bald!
KURS 3:
Hier hat man im Semester weniger Termine, als die letzten Male. Ca. 5 Studenten sind EINEM bestimmten Dozenten zugeteilt und können sich meist Themen wünschen die man an den Praktikumstagen bearbeitet. Manche Dozenten unterrichten hier aber auch nur ausschließich IHR Fachgebiet. Man kann also entweder die ganze Bandbreite der Inneren Medizin bereden oder NUR Gastro, Kardio, Nephro o.ä. ... Teilweise werden auch Referatsthemen an die Studenten verteilt und man darf einen Kurzvortrag halten!
KLAUSUR:
Am Ende des Semesters kommt nun also die furchterregende Innere-Kausur bei welcher man am besten alle Themen der letzten drei Semester parat haben muss. Zum Glück orientieren sich aber bisweilen die meisten Fragen an der Stichwortliste und den Altklausuren. Also lernen ist angesagt - ist aber durchaus auch gut schaffbar... Prüfungsform ist mittlerweile eine E-Klausur mit 60 Fragen und zwei Stunden Zeitansatz!
BLOCKPRAKTIKUM:
Und wer nach der Klausur noch nicht genug von Innere hat, darf in den ersten Ferienwochen auch noch das zweitägige Blockpraktikum besuchen, welches zum Erhalt des Scheines momentan noch nötig ist. Da dieses viele Dozenten von außerhalb anbieten, gehen während des Semesters auch oft Angebote per Dekanats-Mail rum, dass man dieses Praktikum auch unter dem Semester und/oder oft sogar auswärts machen kann - Dafür ist dann aber oft schnell eine Entscheidung und verbindliche Anmeldung nötig. V.a. Praktika in der Schweiz oder an der Ostsee sind oft sehr beliebt und schnell "ausgebucht" - zumal die Reise und Übernachtungskosten von den Dozenten getragen werden! Der Inhalt der Veranstaltungen ist auch hier sehr unterschiedlich. Zumeist aber ähnlich dem der normalen Semesterpraktika, nur zwei Tage am Stück...
Am Ende des Blockpraktikums ist dann noch eine mündliche Prüfung vorgesehen. Seeehr Dozentenabhängig ist die Durchführung dieser... Mancher Dozent macht eine richtige Staatsexamenprüfung mit 15 Minuten Dauer daraus, andere bewerten einfach die Mitarbeit während der Praktikumstage!
Stand: SS 2011
Allgemeinmedizin
Dieses Semester ist das "Praktikum" der Allgemeinmedizin an der Reihe! Eigentlich müsste es "Seminar" heißen, denn hier wird zumeist in Frontalunterrichtsform ca. 30 Studenten auf einmal bestimmte Themen wie "Impfen", "Geriatrie", "Suchterkrankungen", "Familienmedizin" uvm. vermittelt. An 2-3 Terminen schauen dann zusätzlich noch Patienten vorbei, welche interviewt werden bzw. deren Krankheitsgeschichte aufgearbeitet wird.
Nichts desto trotz wird von den meisten Dozenten (die verschiedenen Gruppen haben jeweils immer den gleichen) viel praktisches Wissen vermittelt, wenn dies auch oft in theoretischer Form geschieht. Aber man bekommt dennoch vieles an Hinterrundinformationen geboten die man SO nicht unbedingt in anderen Vorlesungen erfährt. Teilweise muss man jedoch aufpassen. So mancher Stoff wird in anderen Fächern eben anders vermittel - hier muss man eben auf begrenzte Möglichkeiten an Therapie und Diagnostik in einer niedergelassenen Praxis denken, wo eben nicht mal schnell ein Röntgen (wie z.B. bei V.a. Pneumonie) angefertigt werden kann...
KLAUSUR:
Diese findet am Ende des Semesters als E-Klausur statt. Von den Fragen her ist sie fair gestellt, allerdings im Vergeich zu anderen vergleichbaren Fächern ÄUSSERST streng bewertet. Eine 1 gabs z.B. erst ab 95% richtig beantworteter Fragen. Ob man damit junge Mediziner motiviert sich hausärztlich zu orientieren bleibt dahin gestellt...
Stand: SS 2011
Klinische Psychopharmakologie
Taucht garnicht auf dem Stundenplan auf und ist eine komplett freiwillige und zusätzliche Veranstaltung von Prof. Hiemke (in Zusammenarbeit mit anderen Dozenten), dem Leiter des Neurochemischen Labors der Klinik für Psychiatrieund Psychotherapie.
Hier lernt man in Vorlesungs-/Seminarform im Hörsaal der Psychiatrie näheres zum Einsatz von bestimmten Medikamenten in der Psychiatrie, ihre Wikmechanismen und auch Wechselwirkungen. Dies wird in der Psychiatrie-Volesung oft nur angerissen...
Obwohl oft sehr schlecht besucht (da sie Dienstags von 15:45-16:30 sattfindet, und auch Q5 bereits um 16:30 startet...) lohnt es sich durchaus hinzugehen. Und wenn man 5 Minuten früher gehen muss - auch kein Problem!
War man regelmäßig da, gibts wohl auch nen Zusatzschein in Papierform... ;-)
Stand: SS 2011
Differentialdiagnose
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Q 5 klinisch pathologische Konferenz
Und wieder solch ein "böses" Q-Fach...
An ca. 10-13 Terminen findet Dienstags und Donnerstags also nun die "Konferenz" statt. Wer allerdings an schwer diskutierende und fallbezogene Dozenten denkt liegt falsch. Nur sehr selten nimmt die Veranstaltung Konferenz-Charakter an. Meist reinste Vorlesung und das noch mit Themen die sich unmittelbar mit Innere überschneiden :-(
Vielleicht ändert sich ja an dem Stil der Veranstaltung etwas und es werden konkrete Fälle wirklich diskutiert und abgewägt.
Am Ende der Veranstaltungsreihe KLAUSUR:
E-Klausur im ZDV. Fragen zu den einzelnen Themen der Vorlesung. Am besten die Vorlesungsfolien durchgehen... Das bereitet auch zum Teil auf die Innere-Klausur vor!
Stand: SS 2011
Neurologie
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